Tantric Sense
Massagen - Workshops - Ausbildung
Tantric Sense Massage
Du funktionierst im Alltag sehr gut. Du organisierst, entscheidest, hältst Dinge zusammen - beruflich wie privat.
Vielleicht spürst du gleichzeitig, dass dein Körper oft erst dann Aufmerksamkeit bekommt, wenn er müde, angespannt oder überreizt ist.
Tantric Sense ist ein Raum, in dem du nicht funktionieren musst - hier geht es nicht um Leistung, nicht um Rollenbilder, nicht um Erwartungen - sondern um Wahrnehmung, Präsenz und das bewusste Erleben deines eigenen Körpers.
Wichtig vorweg: Tantric Sense ist kein Tantra im klassischen oder sexuellen Sinn.
Es gibt keine erotischen Praktiken, vor allem kein Ziel, etwas Bestimmtes zu erreichen. Berührung dient hier nicht der Erregung, sondern der Regulation, dem Spüren und dem Ankommen im eigenen Körper.
Die Körperarbeit bei Tantric Sense ist achtsam und ruhig.
Jede Berührung geschieht ausschließlich in gegenseitigem Einverständnis. Nähe, Kleidung, Gesprächsanteil und Intensität bleiben jederzeit unter deiner Kontrolle. Du darfst Grenzen setzen, Pausen einlegen, verändern oder stoppen - ohne Erklärung, ohne Rechtfertigung.
Tantric Sense richtet sich vor allem an Menschen, die:
– achtsame, die Sinne erweckende Körperarbeit suchen
– sich wieder mehr mit ihrem Körper verbinden möchten
– Nähe ohne Druck erleben wollen
– einen geschützten, respektvollen Rahmen schätzen
Tantric Sense Massagen biete ich in begrenztem Umfang an - in der Regel vier bis sechs Termine pro Monat. Diese Arbeit bildet für mich einen bewussten Gegenpol zu meinem therapeutischen Alltag in der Schmerztherapie: ruhig, klar strukturiert und frei von Dogmen oder Erwartungen.
Mir ist wichtig, dass diese Sessions zugänglich bleiben. Es gibt daher keinen festen Preisrahmen im klassischen Sinne. Du bezahlst das, was sich für dich stimmig anfühlt und realistisch möglich ist. Ein fairer Ausgleich ist willkommen, steht aber nicht im Vordergrund.
Florian - Physiotherapeut · Osteopath · Yogalehrer
Fundament aus 8 Jahren Studium in Physiotherapie und Osteopathie
> 1.500 Stunden Yogalehrer-Ausbildung & Weiterbildungen
Atem- und Meditationslehrer - Kashmirischer Shaiva-Tantrismus (Trika-Schule)
Angebot von Massagen seit dem 16. Lebensjahr
25+ Jahre Erfahrung in Körperarbeit und Massage
mein regulärer Job: www.hockenholz.com
Tantric Sense Massage - The Original
Die Tantric Sense Massage am Boden ist eine entschleunigte, bewusst reduzierte Form der Körperarbeit. Sie findet auf einer großen, beheizten Shiatsu-Matte statt und vereint die zentralen Prinzipien des Tantric Sense: achtsames Bodywork, bewusste Atmung und eine klare, meditative Präsenz.
Die Massage ist in ihrer Tiefe und Achtsamkeit der klassischen Tantra Massage verwandt, verfolgt jedoch keinerlei erotisches Ziel. Sinnlichkeit spielt eine zentrale Rolle, aber Berührung dient hier der Regulation, Wahrnehmung und Präsenz - niemals der sexuellen Stimulation.
Der Boden bietet Stabilität, Erdung und Sicherheit. Durch die feste Auflagefläche entsteht ein erhöhtes Gefühl von Sicherheit, was vielen Menschen das Loslassen erleichtert. Der Körperkontakt ist dabei bewusst größer als bei der Arbeit auf der Massageliege - nicht intensiv im Sinne von Druck, sondern flächig, ruhig und kontinuierlich. Dies fördert ein tiefes Sicherheitsgefühl und unterstützt eine feine, differenzierte Körperwahrnehmung.
Die Massage arbeitet mit langsamen Übergängen, ruhigen Haltepositionen und fließenden Bewegungsabfolgen. Atem und Berührung greifen ineinander und laden das Nervensystem dazu ein, aus einem aktiven oder angespannten Zustand in eine regulierte, ruhige Präsenz zu wechseln. Viele Menschen erleben diese Session wie einen Reset: ankommen, atmen, spüren.
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Tantric Sense Abhyanga Flow
Der Tantric Sense Abhyanga Flow ist eine ölbasierte Ganzkörpermassage, die auf einer originalen ayurvedischen Behandlungsliege mit beheizter Liegefläche durchgeführt wird. Sie verbindet die nährende, durchwärmende Qualität der ayurvedischen Abhyanga mit der ruhigen Präsenz und Klarheit des Tantric Sense Ansatzes.
Die Massage wird mit Händen, Unterarmen und Ellenbogen ausgeführt. Durch die größere körperliche Distanz zwischen gebender Person und Klient entsteht ein klarer, professioneller Rahmen, der es ermöglicht, tief, fließend und zugleich strukturiert zu arbeiten. Eine große Mengen warmen Öls unterstützen lange, kontinuierliche Bewegungsabläufe.
Im Mittelpunkt stehen langsame Übergänge, rhythmische Wiederholungen und gleichmäßiger Druck. Diese Art der Berührung wirkt regulierend auf das vegetative Nervensystem und unterstützt den Körper dabei, aus einem Zustand von Anspannung, Stress oder innerer Unruhe in eine tiefe, regenerative Entspannung zu finden.
Philosophische Grundlage meiner Tantric Sense Massagen
Trika-Prinzipien in moderner Körper- und Berührungsarbeit
Der kashmirische Shaiva-Tantrismus (Trika) liefert weniger Techniken als vielmehr eine innere Haltung, aus der Berührung entsteht. Genau darin liegt seine Relevanz für zeitgemäßes Bodywork.
1. Präsenz vor Technik
Trika-Prinzip:
Bewusstsein ist primär. Handlung folgt Wahrnehmung.
In der Praxis:
Die Qualität der Berührung entsteht aus Anwesenheit, nicht aus Griffabfolgen.
Weniger Wechsel, weniger „Tun“, mehr Bleiben.
„Der Körper wird nicht ‚bearbeitet‘, sondern achtsam begleitet.“
2. Wahrnehmung statt Zielorientierung
Trika-Prinzip:
Es gibt kein Ziel außerhalb des gegenwärtigen Erlebens.
In der Praxis:
Keine Absicht, Entspannung zu erzeugen
Keine Erwartung an emotionale oder körperliche Reaktionen
Berührung als Einladung, nicht als Intervention
Das verhindert automatisch:
Leistungsdruck
erotische Erwartung
therapeutische Übergriffigkeit
3. Atem als Anker, nicht als Technik
Trika-Prinzip:
Atem wird nicht manipuliert, sondern wahrgenommen.
In der Praxis:
Kein forciertes Breathwork
Atem dient als gemeinsamer Takt zwischen Gebendem und Empfangendem
Atempausen sind oft wirksamer als Atemtiefe
Ideal für sicherheitsorientierte Klienten mit hohem Kontroll- und Schutzbedürfnis.
4. Körper als Bewusstseinsraum
Trika-Prinzip:
Der Körper ist kein Objekt, sondern ein Ort von Erkenntnis.
In der Praxis:
Großflächiger Kontakt
ruhige Übergänge
wenig Fragmentierung des Körpers
Das erklärt, warum Bodenarbeit, Shiatsu-Matten und flächige Berührung so regulierend wirken – ganz ohne Erotik.
5. Sinnlichkeit ≠ Sexualität
Trika-Prinzip:
Sinneswahrnehmung wird zugelassen, aber nicht instrumentalisiert.
In der Praxis:
Wärme, Nähe, Weichheit dürfen entstehen
Erregung wird weder gesucht noch gesteigert
Jede Reaktion darf sein, wird aber nicht „bespielt“
Genau hier liegt die saubere Abgrenzung zur erotischen Tantramassage.
6. Beziehung ohne Rolle
Trika-Prinzip:
Keine hierarchische Trennung von „Lehrer – Schüler“ oder „Gebender – Nehmender“.
In der Praxis:
klare, professionelle Rahmung
kein Machtgefälle
keine Verführung, keine Inszenierung
Das schafft Sicherheit, Klarheit und Vertrauen.